End-to-End Prozessmanagement

Prozessmanagement erreicht sehr oft nicht die erwünschten Resultate, weil der Grundansatz schon falsch ist. Anstatt die Prozesse "End-to-end" zu betrachten (z.B. von der ersten Kontaktaufnahme mit dem Kunden bis zur Fakturierung der Leistung), werden in der Prozesslandkarte sehr oft "funktionale" Prozesse abgebildet: die Prozesslandkarte spiegelt mehr oder weniger die Funktionen bzw. Organisationseinheiten wieder (auch wenn andere Bezeichnungen oder Symbole als im Organigramm verwendet werden). Das stelle ich in fast allen Unternehmen fest! Damit wird der Hauptnutzen der Prozessorientierung, die ganz andere Sicht auf das Unternehmen (nämlich die Ablaufsicht), welche ein Organigramm oder Funktionsbeschreibungen nicht leisten können, nicht erreicht! Folgen davon sind dann z.B., dass es mehr Schnitt- als Nahtstellen gibt, die Flow charts von Sub/Teilprozessen nicht konsistent sind zum übergeordneten Prozess, "Prozesskennzahlen" weniger die Leistung des (bereichsübergreifenden) Prozesses als die der entsprechenden Organisationseinheit messen.

Echtes Prozessmanagement, das auch die erwünschte hohe Wirkung erzielt, ist daher immer eine End-to-End-Betrachtung und -Visualisierung der ganzen Prozesskette.

Gerne helfe ich dabei, den Nutzen den das Prozessmanagement eigentlich haben könnte, auch tatsächlich zu realisieren. Z.B. durch gemeinsames Erstellen einer End-to-End-Prozesslandkarte.

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