Gemeinwohlökonomie

Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung wünschen 88 Prozent der Deutschen und 90 Prozent der ÖsterreicherInnen eine „neue Wirtschaftsordnung“. Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ deckt die grundlegenden Elemente einer alternativen Wirtschaftsordnung ab. Ziel ist die Schaffung eines verbindlichen Rechtsrahmens für gemeinwohl-orientiertes Werteschaffen. Der Wertewiderspruch zwischen Markt und Gesellschaft soll aufgehoben werden. In der Wirtschaft sollen dieselben humanen Werte belohnt werden, die zwischenmenschliche Beziehungen gelingen lassen. Die wirtschaftliche Erfolgsmessung soll von der Messung monetärer Werte (Finanzgewinn, BIP) auf die Messung dessen, was wirklich zählt, die Nutzwerte (Grundbedürfnisse, Lebensqualitätsfaktoren, Gemeinschaftswerte), umgestellt werden.


Praktische Umsetzung:

Im ersten Bilanzjahr 2011 erstellten 60 Pionier-Unternehmen aus drei Staaten die Gemeinwohl-Bilanz. Die Zahl der Pionier-Unternehmen ist im Sommer 2012 auf rund 200 angewachsen; über 670 Unternehmen aus 13 Staaten unterstützen bereits die Gesamtinitiative.  Auch in der Bodenseeregion gibt es bereits viele Pionier-Unternehmen. Engagieren auch Sie sich für eine Wirtschaft die dem Gemeinwohl dient!

Günter Lenz ist Vorstandsmitglied der Allmenda Social Business eG (früher Talente Genossenschaft), einer gemeinnützigen Genossenschaft, die ähnliche Ansätze unterstützt. Unser Motto: "Alles was Sinn macht". Ausserdem ist er zertifizierter Gemeinwohlökonomieberater.

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